Imkerverein Altenberg 
vom Nektar zum Honig!
Biene

So entsteht das flüssige Gold der Bienen!


Die Sammelbienen sorgen für eine reichliche Ernte. Sie saugen den Nektar aus den Blüten oder den Honigtau von den Nadel- und Laubbäumen auf. über Rüssel gelangen Nektar und Honigtau in den Honigmagen, wo sie durch Enzyme weiter veredelt werden. Nach ihrer Rückkehr in den Bienenstock übergeben die Sammlerinnen den Nektar an die wartenden Stockbienen zur abschließenden Aufbereitung des Honigs. Hier mischt die Biene aus speziellen Drüsen im Kopf noch wertvolle Sekrete dazu. Mit Hilfe schneller Flügelbewegungen entziehen die Stockbienen dem Honig zu seiner Konservierung Wasser und verändern ihn durch Enzyme chemisch weiter. Ist der Honig reif, wird er von den Bienen in den aus Wachs hergestellten Waben gelagert und verdeckelt. Diese Verdeckelung signalisiert dem Imker, dass der Honig reif ist und geerntet werden kann.

Biene

Die Inhaltsstoffe!

Neben den verschiedenen Zuckeraten wurden im Honig bisher nahezu 200 Begleitstoffe nachgewiesen, die biologische Abläufe im menschlichen Organismus steuern und unseren Stoffwechsel anregen. Das sind vor allem Aminosäuren, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidanter Wirkung, Vitamine und Mineralstoffe.

Biene

Die Zusammensetzung von Honig!

28 bis 34 % Traubenzucker (Glucose) 34 bis 40 % Fruchtzucker (Fructose) 1 bis 10 % Mehrfachzucker (Saccharose ) 16 bis 20 % Wasser bis 5 Enzyme teilweise mit antibiotischer Wirkung bis 8 Vitamine je nach Pollenanteil bis 12 Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Kupfer, Mangan und Chrom) bis 10 verschiedene Suren bis 14 Aminosäuren sowie mehr als 100 natürliche Aromastoffe

Honig

Honig als Multitalent!

Während für die Bienen selbst der Honig hauptsächlich die Funktion des Wärmeträgers hat, ist er für den Menschen vor allem wegen seiner entzündungshemmenden und kräftigenden Wirkung von Bedeutung. Hochwertiger heimischer Honig liefert Energie, verhindert Heißhunger und kann Leistungstiefs abfangen und ist für den menschlichen Organismus fast Medizin. So hilft er bei Erkältungskrankheiten oder wenn Magen und Darm zwicken, beschleunigt die Narbenbildung und stärkt Herz, Kreislauf und die Immunabwehr.

Biene

Honigarten!


Blütenhonig, Blüten- Waldhonig, Waldhonig, Cremehonig


Ingwer-Zitrone & Honig bei beginnender Erkältung Zutaten und Anwendung:
1 daumengroßes Stück Ingwer
in ca. 1 Liter Wasser
für 20 min kochen, nach Abkühlung auf ca. 40°C gibt man
2 El Honig (Linden) sowie den Saft einer Zitrone hinzu
Ein Glas Wasser oder Tee (Ingwer) mit dem Saft einer Zitrone und etwas Honig gehört zu den am häufigsten angewandten Hausmitteln bei Erkältungen und grippalen Infekten Die Wirkstoffe des Ingwers lindern Beschwerden wie Krämpfe, Blähungen und Verstopfung steigert die Durchblutung, weitet die Gefäße, stärkt das Herz und senkt den Cholesterinspiegel. Die ätherischen Öle und die bitteren Scharfstoffe machen den Ingwer zur Heilpflanze. Er enthält nebenbei noch zahlreiche Vitamine und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Eisen.
Zitronen sind wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin C gut für das Immunsystem Doch sie haben noch zahlreiche andere Fähigkeiten: Zitronensaft kräftigt das Zahnfleisch und beugt Entzündungen vor. Er wirkt außerdem desinfizierend und hilft durch seine blutstillende Wirkung bei der Wundheilung.